Bezaubernde Schönheiten

Orchideen haben einen exquisiten und besonderen Ruf und lösen bei ihrer Betrachtung meist Erstaunen aus. Sie werden gerne mit den Tropen in Verbindung gebracht, aber auch in Österreich gibt eine Reihe von wildwachsenden Arten, so auch das Kleine Knabenkraut.

Bei der heutigen Frühling in der Steppe – Tour konnten wir den ersten Blütenstand des Kleinen Knabenkrautes an der Langen Lacke entdecken. Noch sind die Knospen nicht aufgegangen, aber bald wird sich ihre Schönheit entfalten. Die Hauptblütezeit der Orchideen beginnt Anfang Mai und erstreckt sich P4170032 Bezaubernde Schönheitenüber die erste Maihälfte.

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Freudig ersehnter Nachwuchs

Graugänsefamiliean FlussuferÞingvellir, Öxarámündung

Unsere heutige große Entdeckertour führte uns in die Nationalpark Bewahrungszone Illmitz-Hölle. Es war heute trotz windiger Verhältnisse ein angenehmer Vormittag für Vogelbeobachtungen. Auf unserer Tour durch den Seewinkel kreuzten immer wieder Grauganstrupps unseren Weg, jedoch von jungen Graugansfamilien fehlte jede Spur. Angekommen in der Hölle nahe dem Seevorgelände konnten wir jedoch plötzlich ein Grauganspärchen mit 5 Gössel sehen. Der Anblick dieser jungen Vögel erfreute unsere Gäste sehr und siehe da, es waren gleich mehrere Graugansfamilien zu sehen. Unter Schutz ihrer Eltern grasen die kleinen Gössel die frisch grünenden Flächen am Seeufer entlang, ihr gelb-grauer Flaum gibt ihnen dennoch Schutz um nicht sofort gesehen zu werden.

Nach und nach werden die frisch geschlüpften Nestflüchter ihre Nester im Schilfgürtel des Neusiedlersees verlassen und mit ihren Eltern auf Nahrungssuche im Gebiet unterwegs sein.

Liebe Grüße, eure St. Martins Ranger

Bild mit freundlicher Unterstützung von www.birds-online.ch

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Märzhaserln sind schon voll aktiv..

Feldhasen bekommen im März ihre ersten Jungen. Diese sind sofort auf sich allein gestellt und werden nur in den ersten Wochen von der Mutter gesäugt. Einmal täglich nach Einbruch der Dunkelheit sucht die Hasenmutter dazu ihre Jungen auf. Die Milch der Hasen ist so fett und energiereich, dass die jungen Hasen dennoch schnell wachsen und nach 3 Wochen auf sich allein gestellt sind. Derzeit sind am Thermen- und Lodgegelände immer wieder kleine Hasen zu sehen. Sollten Sie einen jungen Hasen erblicken, bitte streicheln Sie ihn nicht, da die Mutter ihn auf Grund des fremden Geruches nicht mehr annimmt. Am besten ist, die jungen Hasen ungestört in ihrem Versteck zu belassen, dann ist die Chance, dass sie überleben am besten.

Vielen Dank,

Ihre St. Martins Rangerkleinhase 300x225 Märzhaserln sind schon voll aktiv..

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Meister Adebar ist gelandet!

IMG 1917 200x300 Meister Adebar ist gelandet!Die Rückkehr der Weißstörche aus ihren Winterquartieren ist ein untrügliches Zeichen, dass der Frühling Einzug hält. Über den Seewinkler Dächern wird endlich wieder fleißig geklappert und das bevorstehende Brutgeschäft lässt nicht mehr lange auf sich warten! Während der letzten Tage konnten bei den St. Martins Outdoortouren immer wieder Störche, vor allem in Illmitz, beobachtet werden. Auch bei der Nahrungssuche in der Nähe von Apetlon wurden sie von uns entdeckt!

Wir sind schon gespannt auf die kommende Brutsaison und wünschen den Klapperstörchen viel Glück dabei!

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Die Zwerg-Schwertlilie blüht!

Endlich ist es wieder so weit! Nach dem langen Winter erwacht die Pflanzenwelt wieder zum Leben und verleiht den Seewinkler Wiesen und Weiden bunte Farbtupfen. Eine der schönsten Frühjahrsblüher ist Iris pumila, die Zwerg-Schwertlilie. Sie blüht sogar in drei verschiedenen Farben: blau, violett und gelb. Im Seewinkel wächst sie z.B. auf den beweideten Trockenrasen der Bewahrungszone Lange Lacke und auch im Sandeck, wo die weißen Esel zuhause sind, können die prächtigen Blüten zurzeit bewundert werden.

P4170054 225x300 Die Zwerg Schwertlilie blüht!Frühlingsgrüße aus dem Seewinkel,

eure St. Martins Ranger   

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Höhlenbrüter in der Hölle…

Allzu oft bekommt man den Wiedehopf (Upupa epops) nicht zu Gesicht. Meistens ist nur sein unverkennbarer dumpfer Ruf, der ihm den wissenschaftlichen Gattungsnamen verliehen hat, zu hören:  ”Up-up-up“ klingt es dann aus den Bäumen.

Doch heute, bei der Großen Entdeckertour im Podersdorfer Seevorgelände, ist eine Sichtung gelungen. Der Rackenvogel mit den schwarz-weiß gebänderten Flügeln und seiner aufstellbaren „irokesenähnlichen“ Federhaube zeigte sich uns bei der Nahrungssuche. Auf z.B. durch Beweidung kurzrasig gehaltenen Flächen sucht der Wiedehopf nach Grillen, Käfern und dergleichen. Zum Brüten benötigt er Höhlen, die er in lockeren Wäldern oder alten Obstgärten findet. Im Seewinkel kommt er am häufigsten in der Bewahrungszone Hölle vor.

Auch am St. Martins Gelände stehen die Chancen für Wiedehopf-Nachwuchs nicht so schlecht. Denn ein geeigneter Nistkasten, vom Nationalpark Neusiedlersee – Seewinkel gesponsert, wurde an einem ungestörten Platz am Entdeckerpfad aufgehängt und wartet darauf beim Brüten behilflich zu sein!

Vielen Dank an den Nationalpark für den Nistkasten!  http://www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at

wiedehop e1333718571841 300x204 Höhlenbrüter in der Hölle…

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Der größte Watvogel im Hansag!

Auf den ersten Blick erscheint dieser braune Vogel unauffällig, ja vielleicht sogar fade. Doch mit ein wenig Zeit und der richtigen Ausrüstung sind interessante Details zu erkennen. Die Rede ist vom Großen Brachvogel (Numenius arquata), ein Vertreter der Schnepfenvögel. Wie sein Name vermuten lässt, handelt es sich um die größte Brachvogelart und außerdem um die größte Art aus der Gruppe der Watvögel. Auffällig für den graubraun gefleckten Vogel ist sein langer gebogener Schnabel. Diesen nutzt er, um Nahrung vom Boden aufzupicken, aus Erdlöchern und Flachwasser zu entnehmen, oder durch Sondieren im weichen Substrat aufzuspüren.

Im Nationalpark Neusiedlersee brütet er regelmäßig auf den Zitzmannsdorfer Wiesen und im Hansag, wo wir ihm heute mehrmals begegnet sind.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Michael Gerber birds-online.chgrossbrv 02 300x198 Der größte Watvogel im Hansag!

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Die Trappen balzen!

Hahn balzend vorne T 300x225 Die Trappen balzen!Bei der heutigen Tour in den Hansag konnten wir trotz des schlechten Wetters einen Trupp männlicher Großtrappen in der Nähe des Hochstandes von Andau entdecken. Am Beginn standen die Männchen dicht gedrängt beeinander. Nach einiger Zeit des Beobachtens kam Bewegung in die Gruppe. Die Trapphähne entfernten sich ein wenig voneinander, fraßen und dann ging es los. Von den 12 gesichteten Hähnen begann zuerst einer sein Gefieder umzustülpen, dann folgten weitere Hähne seinem Beispiel. Schlussendlich balzten 5 Hähne gemeinsam. In der monoton braunen Steppenlandschaft sind die blazenden Trapphähne als weiße Kugeln gut wahrnehmbar und können somit die Weibchen von weither anlocken.

Als Draufgabe zu diesem wunderschönen und beindruckenden Schauspiel, zeigte sich auch noch die Sonne und ein Regenbogen zierte dein Himmel über den balzenden Trapphähnen. Nach diesem eindruckvollen Erlebnis gings weiter duruch den Hansag, wo wir noch letzte Kornweihen beobachten konnten.

 

weitere Infos zur Großtrappe und dem Schutzprojekt LIFE+ Projekt „Großtrappe“ finden Sie unter:

http://www.grosstrappe.at/

Foto mit freundlicher Genehmigung von Mag. Rainer Raab, Leiter LIFE+ Projekt „Großtrappe“

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Sodasturm am Oberstinkersee

Die anhaltende Trockenheit im heurigen Jahr bewirkt, dass der Oberstinkersee, wie viele Seewinkler Lacken, bereits Ende März fast vollständig ausgetrocknet ist. Trocknet der Lackenboden aus, kristallisieren dort die Sodasalze aus und bedecken die Oberfläche mit lockerem Sodaschnee. Bei stärkerem Wind wird das Soda dann aufgewirbelt und Schwaden weißen Salzes wirbeln dbrandgan 300x194 Sodasturm am Oberstinkerseeurch die Luft. Bei der heutigen Großen Entdeckertour am Nachmittag konnten wir dieses eindrucksvolle Phänomen beobachten und erleben.

An jenen Stellen, die noch nicht vertrocknet sind, tummeln sich am Oberstinker aber auch noch viele Watvögel (u.a. Kampfläufer, Flussuferläufer und Säbelschnäbler), die im Schlamm und seichten Wasser nach Nahrung suchen und Brandgänse durchpflügen den Schlamm nach kleinen Tierchen.

 

 

Foto mit freundlicher Genehmigung von Michael Gerber birds-online.ch

 

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Ein furchtloser Purpurreiher…

Die weißen Eseln im Sandeck und die große Aussichtswarte, die einen perfekten Überblick über den Schilfgürtel bietet, waren Ziel der heutigen Wanderung. Doch schon der Weg dorthin hatte einiges zu bieten: zahlreiche Graugans-Pärchen in Brutlaune, große Blässgänse-Trupps in Aufbruchstimmung, in die Gebüsche huschende Rehe und dottergelb blühendes Fingerkraut auf den Sandsteppen! Ein besonders eindrucksvolles Erlebnis war die Begegnung mit einem Purpurreiher. Die meiste Zeit hält sich dieser große, schlaksig gebaute und eher scheue Reiher im Schilfgürtel auf, wo er auch brütet. Meistens sieht man ihn nur für einen kurzen Moment aus dem dichten Schilf herausfliegen, um kurz danach wieder darin zu verschwinden. Doch heute präsentierte er sich ungewöhnlich lange auf einer Wiese in nur ca. 50 Metern Entfernung! Perfekt, um die Schönheit dieser eleganten Erscheinung gründlichst zu betrachten!

Grüße aus dem Seewinkel,

Eure St. Martins Ranger

purpurre Ein furchtloser Purpurreiher…

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