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Naturbeobachtung Wissen

Naturbeobachtungen

Naturbeobachtungen sind zu jeder Jahreszeit sehr interessant. Neben einem gewissen Funken an Glück, haben Beobachtungen in der Natur auch sehr viel mit Erfahrung, Gebietskenntnis und der eigenen Konzentration zu tun. Jedoch gibt es einige grundlegende Regeln, die sich auf Basis langjähriger Erfahrung von Naturführern bewährt haben und den Besuchern auf den Exkursionen durch den Nationalpark Neusiedler See vermittelt werden.

Naturbeobachtungen-Swarovski
Copyright: Swarovski

In der Ruhe liegt die Kraft
Es gibt keine Eile: Je langsamer wir uns durch die Natur fortbewegen, desto mehr Eindrücke können gesammelt werden.

Verweilen und Abwarten
Wenn wir Menschen uns in die Naturwelt der Tiere Eintritt verschaffen, lösen wir oft Störungen bei den Tieren aus. Tolle Beobachtungen machen wir deswegen meist dann, wenn wir längere Zeit an einem Ort verweilen. Die Tiere können so Zeit finden, sich wieder zu beruhigen, kommen aus ihren Verstecken heraus und gehen wieder ihren Aktivitäten nach. Dann kann man sie oft wunderbar und in Ruhe studieren.

Kristallferngläser von Swarovski
Copyright: Swarovski

Sinne öffnen
Immer wieder innehalten und bewusst die Sinne öffnen. Plötzlich sind viel mehr verschiedene Vogelstimmen hörbar und sie verraten uns, wer sich wo aufhält. Oder unser Blick schweift über die Landschaft und versucht versteckte Bewegungen wahrzunehmen, die uns den Aufenthaltsort eines Tieres verraten. Vielleicht ist es aber auch ein Trittsiegel entlang des Weges, eine Höhle im Baum oder Fraßspuren an einem Zapfen, die uns allerlei über die dort vorkommenden Tiere verraten. Genaues Hinsehen, Hinhören, Riechen oder Spüren lohnt sich! Landschaftsübergänge Überall dort, wo sich Lebensräume stark verändern, beispielsweise beim Übergang vom Wald zu einer Wiese, sind wir beim Heraustreten aus diesem Sichtschutz plötzlich frei sichtbar und erschrecken oft die dort verweilenden Tiere. Um das zu vermeiden empfiehlt es sich, vor einem Landschaftsübergang kurz stehen zu bleiben und dann ganz langsam, immer wieder auf Eindrücke achtend, weiterzugehen. Die Wahrscheinlichkeit, nun Beobachtungen zu machen, ist wesentlich größer.

 

Perspektivenwechsel
So bunt wie unsere Natur, so vielfältig können auch die Perspektiven sein, die wir als Beobachter einnehmen können. Einfach mal hoch in die Baumkronen sehen oder sich tief zum Boden hinunterbeugen oder auf den Boden legen, und plötzlich ergeben sich völlig neue Eindrücke. Zudem vergessen wir, dass auch die Tiere UNS beobachten. Sobald wir also an ihnen vorbeigegangen sind, kommen sie manchmal wieder aus ihrem Versteck heraus. Wirft man dann langsam einen Blick zurück über die Schulter, macht man oft tolle Entdeckungen.

 

Weitere Tipps
Als vorsichtige Naturbeobachter gehen wir in fließenden Bewegungen durch Wald und Feld. Bei einer Begegnung mit einem Tier, zeigen wir nicht direkt mit dem Finger auf die Tiere. Rasche und weit ausladende Bewegungen sind meist auf weite Entfernung sichtbar und verschrecken. Das gleiche gilt für einen direkten und anstarrenden Augenkontakt,der als bedrohlich empfunden wird.

Das Handwerkszeug – was im Rucksack für eine Naturwanderung nicht fehlen darf!

Swarovski Fernglas
Copyright: Swarovski

Fernglas

Kein Luxus, sondern schlichtweg eine unbedingte Notwendigkeit für jeden Naturfreund. Qualitätsferngläser können auch in der Nähe fokussieren und eröffnen dadurch neue Möglichkeiten der Naturbeobachtungen, die weit über Vögel und Säugetiere hinausgehen: Insekten auf einer Wiese oder einen Blick „unter“ die Wasseroberfläche. Vieles ist damit möglich. Das Fernglas erspart auch die Mitnahme einer Lupe – umgedreht hat es eine ausgezeichnete Lupenfunktion und macht jede Blüte zum optischen Feuerwerk!

Becherlupe

Wahrscheinlich die beste Erfindung der Spielzeugindustrie im letzten Jahrzehnt. Sie ermöglicht ein genaues Beobachten von zum Beispiel Insekten und anderen Kleintieren ohne dass die Heuschrecke zwischen den verschiedenen Teilnehmern mehrmals zu Boden fällt.

Digitalkamera

Durch die rasante Entwicklung der Digitalfotografie ist es heute möglich, mit handlichen Kompaktkameras passable bis sehr gute Bilder zu machen. Besonders die Makrofunktion vieler Digis ist ausgezeichnet und ermöglicht unter Umständen eine Nachbestimmung Zuhause. Besser eine gute Kompakte griffbereit, als die große Spiegelreflex umständlich verstaut im Rucksack unter der Jause.

Bestimmungsliteratur

Hier ist guter Rat teuer. Welche Bücher die geeignetsten sind, hängt sehr stark von der eigenen Interessenslage, dem Wissenstand und der körperlichen Leidensfähigkeit hinsichtlich des Gewichts des Rucksacks ab. Wir nehmen auf die Tour selbst meist nicht mehr als 1 bis 2 Bücher mit, haben jedoch auf der Hütte oder im Auto noch mehr Literatur, um gegebenenfalls gleich nach der Exkursion nachzublättern. Wer dies nicht möchte, kann auch einfach einen Notizblock und einen Bleistift mitnehmen. Durch das Skizzieren wird man dazu motiviert, auch auf kleine Details zu achten und genau hinzusehen. So verinnerlicht man das Gesehene besser als wenn man es nur fotografiert.

 

Hinweis: Als langjähriger Kooperationspartner der St. Martins Therme & Lodge stellt SWAROVSKI allen Safari-Teilnehmern hochwertige Swarovski Optik (Ferngläser und Spektive) zur Verfügung. 

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