Der Erdmond - Luna

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Unser größter Begleiter

Hallo ich bin der Erdmond, im Lateinischen auch Luna genannt. Auch ich werde ab und zu rot, vor Allem wenn der Schatten eines größeren Kollegen auf mich fällt. Von Mitteleuropa aus werdet ihr mich am 27. Juli wieder einmal so sehen.

Galileo Galilei war der Erste der den Mond mit einem astronomischen Teleskop beobachtet hat, das war vor mehr als 400 Jahren. Galileo sah in den dunklen Bereichen, die für uns ausschlaggebend das „Mondgesicht“ formen, noch Meere und in den Erhöhungen Ähnlichkeiten mit den Alpen. Der erste „Mann am Mond“ sollte jedoch erst viele Jahre später, nämlich am 20 Juli 1969, auf dem Erdtrabanten spazieren. Er gilt, Umfragen zur Folge, heute noch als der bekannteste Mensch der Welt.

Apollo 11 landete damals erfolgreich auf dem einzigen derweilen von Menschen besuchten Himmelskörper. 

Fakten

Sein Alter beträgt ca. 4,5 Milliarden Jahre, sein Durchmesser misst 3476 km, die Entfernung zur Erde variiert von 405,500 km bis 363,300 km. In etwas mehr als 27 Tagen rotiert er um die Erde aber auch um seine eigene Achse und vollführt somit eine halb gebundene Rotation. Somit sehen wir von der Erde aus immer dieselbe Seite. Der Phasenzyklus (von Vollmond zu Vollmond) beträgt jedoch etwas mehr als 29 Tage. Seine Anziehungskraft entspricht ca. 1/6 der der Erde.

Zwischen Tag und Nacht entstehen auf Grund des Fehlens einer relevanten Atmosphäre riesige Temperaturunterschiede. Die sonnenzugewandte Seite weist eine Oberflächentemperatur von rund 130 C° auf, die Nachtseite erreicht Minusgrade von bis zu -160 C°.

Entstehung

Die Wissenschaft geht davon aus, dass der Mond durch die Kollision der Erde mit einem marsgroßen Objekt aus der noch sehr jungen Erde herausgeschlagen wurde. Das dürfte auch erklären warum der Mond aus den selben Basalten besteht aus welchen sich die Erdkruste zusammensetzt. Im Inneren des Mondes vermutet man einen Eisenkern. Woher das Wasser am Mond stammt ist noch nicht sicher geklärt.

Aussehen

Auch wenn man eine Kugel erwarten würde, die Form des Mondes entspricht viel eher einem Ellipsoid, an den Polen etwas abgeplattet mit starken Auswülstungen an der Äquatorachse.

Die Oberfläche ist von unzähligen Kratern überzogen. Zu den größten zählen der Tycho Krater und der Kopernikus Krater. Aber auch Täler, Berge und andere Formationen sind bekannt. 

Sichtbarkeit

Der Mond wird von der Sonne angestrahlt und reflektiert eben dieses Licht auch Richtung Erde.

Abhängig von seiner Position auf seiner Bahn um die Erde können wir unterschiedliche Mondphasen beobachten. Zu beachte wäre, dass Erdbahn und Mondbahn etwas zueinander geneigt sind. Wäre das nicht der Fall käme es zu jedem Vollmond zu einer Mondfinsternis bzw. zu jedem Neumond zu einer Sonnenfinsternis.

Mondfinsternis

Bei einer Mondfinsternis stehen Sonne Erde und Mond in einer Linie. Der Erdschatten fällt auf den Mond und verdunkelt ihn. Auf Grund von Lichtstreuung verfinstert sich der Mond nicht vollständig. Jedoch sehen wir zur Zeit der vollständigen Verdunkelung, der Zeit in der sich er Mond im sogenannten Kernschatten befindet, einen roten Mond. 

Safari Infos

In der Nacht von 27. auf den 28. Juli 2018 erfolgt die nächste, von Mitteleuropa aus sichtbare totale Mondfinsternis. 

Das Besondere an der Mondfinsternis am 27.07.2018 ist das zusammenfallen der Finsternis mit der Perihel - Opposition des Planeten Mars. Mars steht für uns der Sonne genau gegenüber und befindet sich auf seiner extrem elliptischen Bahn um die Sonne auf seinem nähesten Entfernungspunkt, dem Perihel. Somit werden Mond und Mars die hellsten rot leuchtenden Objekte in dieser Nacht am Himmel sein. 

Mythen

Bekanntlich beeinflusst der Mond das Leben auf der Erde. Eine der gut bekannten und leicht zu beobachtenden Gezeitenkräfte ist das Phänomen von Ebbe und Flut. Aber auch Reaktionen von Tieren und Pflanzen auf die Mondphasen oder viel mehr auf den gravitativen Einfluss sind mess- und beobachtbar.

Vieles was dem Mond bzw. speziell dem Vollmond und den Oppositionen mit Planeten an Kräften zugeschrieben wird entspringt jedoch dem Reich der Phantasie und ist eher den Mythen, Aberglauben und auch der Astrologie zuzuschreiben.

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