Der Bergfink - Fringilla montifringilla

Aktuelle Entdeckung
Aktuelle Entdeckung

Große Schwärme in Orange.

Mit dem Bergfinken ist es Zeit auch mal einen eher seltenen Gast des Seewinkels vorzustellen. Nur gelegentlich ist er zwischen November und März anzutreffen. Der Bergfink ist ein kleiner Singvogel aus der Familie der Finken. Im Seewinkel ist er zwar kein Brutvogel, tritt aber in der Winterzeit in unterschiedlicher Häufigkeit als Durchzügler oder Wintergast auf.

Aussehen

Mit einer Länge von 14-16 cm, einer Flügelspannweite von 23-25 cm und einem Gewicht von 20-30 g ist der Bergfink der nordische Cousin des in Mitteleuropa recht bekannten und häufigen Buchfinken. Das Männchen im Prachtkleid besticht durch einen glänzend schwarzen Kopf, einer rot-orangenen Brust, schwarz-weiß gemusterten Flügeln und einen weiß gefleckten Bauch. Im Schlichtkleid wirkt der Kopf gräulich und der Rest des Körpers weniger intensiv und kontrastreich gefärbt. Die Weibchen sind bei ähnlichem Muster insgesamt unauffälliger gefärbt.

Verbreitung und Wanderung

Bergfinken sind Brutvögel des Nordens. Das Verbreitungsgebiet reicht von Skandinavien bis in den äußersten Osten Sibiriens. Im Winter wird das gesamte Brutareal geräumt, um die kalte Jahreszeit in Mittel- und Südeuropa zu überdauern. Dabei kann es manchmal zum massenhaften Auftreten und zur Bildung von riesigen Schwärmen mit mehreren Millionen Exemplaren kommen. Im Seewinkel ist der Bergfink aufgrund des Mangels an geeigneten Bäumen, deren Samen er frisst, nur in geringer Anzahl anzutreffen, aber dennoch regelmäßig im Herbst und Winter zu sehen.

Lebensraum

Bevorzugter Lebensraum sind verschiedene Wälder in der borealen Zone, die aber nicht zu dicht bewachsen und gleichzeitig nicht allzu hoch sein sollen. Im Winter ist er weniger anspruchsvoll und besucht Wälder und Waldränder aller Art.p>

Nahrung

Während der Brutzeit ernähren sich Bergfinken vorwiegend von Insekten und anderen Gliederfüßern. Im Winterquartier stehen überwiegend verschiedenartige Pflanzensamen auf dem Speiseplan. Dort, wo es das warme Klima zulässt, werden auch im Winter Insekten verzehrt.

Brut und Aufzucht

Das Nest befindet sich fast immer auf Bäumen oder in Büschen. Für die Nistplatzwahl ist das Weibchen zuständig. Ein Gelege besteht aus 5-7 Eiern, nach knapp zwei Wochen Brutzeit schlüpfen die Jungen. Diese verlassen im Alter von etwa 14 Tagen das Nest. Da Bergfinken weit im Norden Eurasiens brüten, geht sich meistens nur eine Jahresbrut aus. Nur in den südlichsten Teilen der Brutareale ist manchmal auch eine Zweitbrut möglich.

Safari Infos

Nicht oft ergibt sich die Gelegenheit, im Seewinkel Bergfinken zu beobachten. Am besten stehen die Chancen bei Birdwatching Safaris von November bis März, wenn durchziehende Trupps und Wintergäste entlang von Alleen oder im Gebüsch anzutreffen sind. Meist sind diese gemeinsam mit anderen Finkenvögeln, wie Grünfinken, Stieglitzen, Bluthänflingen und Sperlingen unterwegs.

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