Die Sonne

Die Sonne

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Liebe Entdeckerin, lieber Entdecker,

ich bin es, eure Sonne. Rund 300 Tage im Jahr scheine und strahle ich im Burgenland und somit bin ich nicht nur das Zentralgestirn des Sonnensystems sondern auch Der Star! des Burgenlandes.

Begünstigt durch die geografische Lage des Burgenlandes an den Ausläufern der Ostalpen, am Beginn der Ungarischen Tiefebene darf man sich hier an mir besonders häufig erfreuen.

Eigentlich bin ich ja ein Stern und unter all den Milliarden Sternen wohl ein kleiner Zwerg, ein sogenannter Zwergstern und in der Mitte meines Entwicklungsstadiums. Mein Name kommt aus dem Mittel- bzw. Althochdeutschen und bedeutet so viel wie „Brennen“ was auch sehr bezeichnend ist. Im Seewinkel spürt man im Frühling meine Kraft meist schon früher als in anderen Regionen Österreichs. Der Juni ist mein Monat auf der Nordhalbkugel. Da bin ich bis zu 16 h am Himmel präsent!

Ich bin der Beginn und das Ende allen Lebens auf der Erde und alles Leben ist auf genau mich ausgerichtet. Ich bestimme das Wetter mit, liefere Wärme und Licht, kann aber auch gefährlich werden. In manchen Kulturen wurde ich als Gottheit verehrt, mir zu Ehren gibt es Feste rum um den Globus, aber schlussendlich bin ich nichts weiter als ganz einfacher Wasserstoff, eben sehr viel davon.

Interessiert? Das St. Martins Team hat viel Spannendes über mich zusammengetragen! Viel Spaß beim Lesen!


Alles Liebe, Ihre für Sie alle scheinende Sonne!

Wissenswertes
  • Alter: 4,603 Mrd. Jahre
  • Größe: Durchmesser = 1.392.700 km (anschaulich betrachtet: die Erde passt 109 Mal in den Sonnendurchmesser)
  • Gewicht: 1,9884 · 1030
  • 1 Sonnenleuchtkraft = die pro Sekunde insgesamt abgestrahlte Energie = 3,828 · 1026
  • Planeten: 8
  • Abstand zur Erde: 149,6 Mio. km = 1AE
Aussehen

An der äußeren Schicht, dem Rand der Photosphäre strahlt die Sonne noch im für uns sichtbaren Frequenzbereich.

Oberflächentemperatur beträgt rund 5800 Grad Celsius. Daher sehen wir die Sonne gelb.

Im Zentrum, dem Kern herrschen jedoch Temperaturen von 10 – 15 Mio. Grad Celsius. Kernschmelze findet statt und Wasserstoff wird zum nächstschwereren Element dem Helium fusioniert.

Der Aufbau

Umgeben ist der Kern von der Strahlungszone gefolgt von der Konvektionszone, der Photosphäre (dem für uns sichtbaren Bereich), der Chromosphäre und ganz außen der Korona (die nur bei einer totalen Sonnenfinsternis sichtbar ist).

Das ESA Soho Teleskop erzeugt durch ein Target eine künstliche Sonnenfinsternis Situation und erlaubt den Astronomen somit die Korona zu erforschen.

Die Sonne über dem Neusiedler See

Das Burgenland ist weit über seine Grenze hinaus für seine magischen Sonnenuntergänge bekannt. Wissenschaftlich gesehen absorbiert die Atmosphäre blaues Licht stärker als rotes. Abends steht die Sonne für uns tief am Horizont. Dadurch hat das Licht einen längeren Weg durch die Atmosphäre. Da das blaue, kurzwellige Licht beim Eintritt in die Atmosphäre stärker gebrochen wird, erreicht es das Auge nicht mehr, sondern nur das langwellige, rote Licht kann bis zu unserem Auge vordringen. Daher sehen wir die Sonne am Abend und zum Zeitpunkt ihres Aufgangs rot. Aber warum ist sie gerade über dem Neusiedler See so besonders schön anzusehen? Durch die Verdunstung enthält die Luft viel Wassermoleküle, die das Sonnenlicht streuen. Dadurch entstehen unsere legendären Sonnenuntergänge!

Ist die Sonne einmal hinter dem Horizont verschwunden steht die „blaue Stunde“ bevor. Für viele Fotografie begeisterte Besucher die beste Zeit für den perfekten, schattenlosen Shot. Naturgemäß wird natürlich auch die Zeit vor Sonnenaufgang mit demselben Licht erleuchtet. Im Allgemeinen versteht man jedoch die abendliche Zeit als „blaue Stunde“. Da es sich dabei um keinen wissenschaftlichen Begriff handelt ist sie jedoch nicht genau definiert. Die Bürgerliche Dämmerung ist mit einem Sonnenstand von 0 – 6 Grad unter Horizont definiert, die Nautische Dämmerung bei 6 -12 Grad unter der Horizontlinie. Die spezielle blaue Färbung entsteht bei einer Sonnenposition von 4 – 8 Grad unter Horizont und fällt somit teilweise in die Bürgerliche – und teilweise in die Nautische Dämmerung. Die spektrale Zusammensetzung ist übrigens eine andere als bei blauem Himmel unter Tag.

Als „goldene Stunde“ wird die Stunde nach Sonnenaufgang bzw. vor Sonnenuntergang bezeichnet.

Die Fotografie bezeichnet das Licht als „weiches Licht“.

Sonnenflecken, Zyklen, Stürme

Unsere Sonne ist nicht überall gleich heiß und gleich strahlungsintensiv.

Störungen im solaren Magnetfeld, dadurch bewirkte starke Magnetfelder, behindern den Wärmetransport vom Inneren der Sonne an die Oberfläche. Diese großflächigen „Flecken“ weisen eine um ca. 1200-1300 Grad Celsius niedriger Temperatur vor. Für uns als Beobachter erscheinen diese Bereich dunkler, da etwa ca. 70 % der durchschnittlichen Strahlung absorbiert wird.

Um die Entstehung dieser dunkleren, in einem 11 Jahres Rhythmus, auftretenden dunklen Flecken anzusprechen muss erwähnt werden, dass die Oberfläche der Sonne aus fluktuierendem Gas besteht und somit keine starre Masse bildet. Auf Grund der Größe bewegt sich das Gas in der Äquatorregion (25 Tage) deutlich schneller als an den Polen (30 und mehr Tage) Das Magnetfeld (am Beginn des 11 Jahres Zyklus) ist das Magnetfeld bipolar. Zu Beginn der Verzerrungen dieses Feldes bilden sich Bögen die Materie über die Photosphäre hinaus bis in die Region der Korona transportieren. Die Oberfläche der Sonne kühlt dadurch genau an dieser Stelle ab und erscheint dunkler.

Sonnenflecken kommen immer paarweise vor (bedingt dadurch, dass der Bogen der Magnetfeldlinie eine Aus- und eine Wiedereintrittsstelle erzeugt).

Im Laufe dieses 11 Jahres Zyklus wird die Häufigkeit des Auftretens von Sonnenflecken kontinuierlich höher. Weiter wandern sie von der Entstehungsregion von 45 Grad Nord und Süd Richtung Äquator und im späteren Verlauf Richtung der Pole um dann wieder zu verschwinden und eine Bipolarität des Magnetfeldes zuzulassen. Der Zyklus beginnt von neuem nur dieses Mal mit umgekehrter Polarität.

Sonnenstürme

Stürme sind der Ausgleich von Temperaturunterschieden in der Atmosphäre – der Erde, aber auch auf anderen Planeten. Hier ist der große Wirbelsturm am Jupiter der Rote Fleck, ein berühmter Vertreter seiner Art. Auf der Sonne toben ebenfalls Stürme (auch sie hat eine Atmosphäre).

Sonnenwind

Dieser „Wind“ ist streng genommen ein niederenergetischer Strom geladener Teilchen (Protonen, Elektronen) die permanent von einem Stern abgestrahlt wird. Tritt dieser als koronaler Massenauswurf auf, dieser entsteht in Sonnenfleckennähe, kann ein Einfluss auf Ionosphäre und vor allem die Magnetosphäre der Erde beobachtet werden. Gefahren bestehen bei diesen Auswürfen für die Erde umkreisenden Satelliten. Auch unsere digitale Kommunikation kann davon beeinträchtigt werden. Dieser „Wind“ ist auch für die spektakuläre Erscheinung eines Polarlichtes verantwortlich.

Flares (chromospärische Eruption)

Die Ausbildung von Plasma – Magnetfeld Bögen mit einer Ablösung von Plasmaschläuchen.

Position

War bis zum 18. Jahrhundert das Weltbild mit einer im Zentrum stehenden Erde definiert (geozentrisch) und alle anderen Objekt umkreisen diese, leben wir heutzutage in dem Wissen eines Heliozentrischen Weltbildes (die Sonne bildet den Mittelpunkt des Sonnensystems).

Unsere Sonne ist nur ein Stern von rund 100-300 Mrd. Sternen unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße und dort im äußeren Drittel angesiedelt. Und die wiederum ist nur eine von unzähligen Galaxien des uns bekannten Universums.

Entwicklung

Aktuell befindet sich die Sonne in der sogenannten Hauptreihe. Und somit in den besten Jahren ihres „Lebens.

In dieser stabilen Verbrennungsphase bleibt sie noch rund 5 Mrd. Jahre bevor sie zuerst ein Roter Riese und dann, nach dem Absprengen ihrer äußeren Schichten, als weißer Zwerg ihr Leben beenden wird.

Einfluss der Sonne auf das Klima der Erde

Von der Sonne trifft Licht, Strom elektrisch geladener Teilchen und magnetische Strahlung die Erde.

Ein klimatischer Einfluss ist jedoch nicht bewiesen.

Unsere Erdatmosphäre wirkt wie ein Treibhaus. Strahlung von der Sonne trifft auf die obersten Schichten der Atmosphäre. Durchgelassen werden hauptsächlich Wellenlängen des, für uns Menschen, sichtbaren Lichts. Ein Großteil anderer Wellenlängen wird schon in hohen Schichten absorbiert. Das Licht das auf die Erdoberfläche trifft wird als Infrarot Strahlung wieder reflektiert und erwärmt somit die erdnahen Luftschichten, die Troposphäre.

Das Magnetfeld der Sonne schützt uns vor kosmischer Strahlung. Mit der veränderlichen Sonnenaktivität schwankt auch das Magnetfeld und mehr oder eben weniger kosmische Strahlung trifft die Erde.

Der Temperaturanstieg auf der Erde ist darauf aber nicht zurück zu führen, sondern ist eher dem Einwirken des Menschen zuzuschreiben.

Richtig Beobachten

Das Sonnenlicht ist eine Kombination aller Wellenlängen und somit weiß! Dass wir sie als gelber Ball am Himmel sehen liegt an der Absorption unserer Atmosphäre. Blaues Licht dringt nicht bis zur Erdoberfläche durch und übrig bleibt eine Wellenlängenkombination die Gelb ergibt. Dafür erscheint uns der Himmel blau.

Direkt in die Sonne zu schauen mit bloßem Auge oder gar mit einem Feldstecher sollte unbedingt unterlassen werden, um Augenschäden zu verhindern. Spezielle Sonnenfilter ermöglichen bei richtiger Anwendung ein sicheres Beobachten.

Die Strahlung der Sonne ist nicht nur außerhalb der uns schützenden Magnetschicht und Atmosphäre gefährlich für Mensch und Technik kann auch gesundheitsschädigende Auswirkung auf unsere Haut haben. Ein gewisses Maß an Sonneinstrahlung bzw. UVB-Strahlung wiederum benötigen wir aber, v.a. für die Produktion von Vitamin D. Wie oft kommt es auf die richtige Dosis an.

Sommer/Sommersonnwende

Die meisten Sonnenstunden bekommen wir hierzulande in den Tagen um die Sommersonnwende. Bis 16 Stunden befindet sich die Sonne über dem Horizont.

Mit der Sommersonnwende beginnt auch offiziell der Sommer auf der Nordhalbkugel.

Mittsommernacht, die Nacht des 21. Junis wird in vielen Ländern mit einem Feuer gefeiert. Die Brauchtümer sind um dieses Fest reichlich und von Land zu Land auch recht unterschiedlich. Eines steht aber im Mittelpunkt: es wird der Sommer gefeiert! Der längste Tag und die kürzeste Nacht, die Sonne steht mittags um 13:00 genau im Zenit und bewegt sich von astronomischer Sicht am nördlichsten Wendekreis.

Interaktive Inhalte

Hier finden Sie Videos mit besonderen Inhalten zur Sonne.

Die Sonne - der Stern, von dem wir leben

St. Martins Therme & Lodge

Das Burgenland ist eindeutig das sonnenverwöhnteste Bundesland. Mehr als 2000 Stunden und mehr als 300 Tage im Jahr scheint uns die Sonne vom Himmel. Wir spüren es selbst, jedoch ist es medizinisch bestätigt, Sonnenstrahlen wärmt uns und macht uns auch glücklich. Sonnenstrahlen auf unserer Haut fördern unter anderem die Bildung von Vitamin D und Serotonin – das Glückshormon schlechthin! Um die Bildung von Glückshormonen anzukurbeln ist daher ein Ausflug in die Natur oder ein Bad in der Sonne genau das Richtige. Als Gast im Burgenland kann man seine Energiereserven so richtig auffüllen.

Safari

Frühmorgens im Nationalpark: Startet bei oder kurz nach Sonnenaufgang. Mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht die Natur. Dem Balzgesang der Singvögel lauschen, durch noch morgentaue Landschaft Wandern und mit der Natur den Tag begrüßen. Morgenstund hat Gold im Mund. Der frühe Vogel fängt den Wurm! Nur ein paar Sprichworte. Die erste Stunde am Tag hat immer etwas Magisches.

Testen Sie Ihr Wissen!

Entdecken Sie jeden Monat eine neue Art und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Seewinkel-Safari-Gutschein für zwei Personen.

Viel Glück bei der Teilnahme und Entdeckergrüße,
Ihr Naturerlebnis-Team der St. Martins Therme & Lodge

 

Teilnahmebedingungen: Das aktuelle Gewinnspiel läuft bis 30. Juni 2022. Die Ermittlung des Gewinners für einen Safari-Gutschein für zwei Personen erfolgt unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der/die Gewinner/in wird per E-Mail verständigt. Die Barablöse des Gewinns und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

Wie viele Sonnenstunden hat das Burgenland durchschnittlich in einem Jahr?*
Wann ist 2022 die Sonne am nördlichsten Wendekreis?*
Welches Hormon ist auch als Glückshormon bekannt und wird vom menschlichen Körper durch Sonneneinstrahlung selbst gebildet.*
St. Martins Therme & Lodge, Im Seewinkel 1, A-7132 Frauenkirchen,   +43 2172-20500
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