Warnung vor betrügerischen WhatsApp-Nachrichten

Derzeit sind betrügerische WhatsApp-Nachrichten zu Hotelbuchungen im Umlauf. Darin werden Gäste aufgefordert, über einen Link persönliche Angaben oder Kreditkartendaten einzugeben. Wir weisen deshalb darauf hin, dass Nachrichten unseres Hauses ausschließlich von offiziellen E-Mail-Adressen unseres Resorts kommen. Eine Abfrage von Kreditkartendaten über einen Link in einer WhatsApp-Nachricht gibt es bei uns nicht. Bitte klicken Sie nicht auf einen solchen Link und geben Sie keine Daten ein. Ignorieren und löschen Sie die Nachricht, blockieren und melden Sie die Nummer in WhatsApp. Ihre Buchung bei uns bleibt in jedem Fall gültig.

UPDATE vom 27.10.2026, 10 Uhr
Wie die Betrüger zu den Buchungsdaten gekommen sind.
Ein von der gesamten Hotellerie genutztes Gästemanagement-Portal, über das unter anderem Pre-Registrierungen, Gästeinformationen und Check-outs abgewickelt werden, hat uns mitgeteilt, dass das Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden ist. Nach aktueller Auskunft sind davon auch Daten von Gästen unseres Resorts betroffen: Hotel, Name, Mobilnummer, An- und Abreisedaten sowie Buchungskosten für Reservierungen mit An- oder Abreise zwischen dem 17. und 21.10.2026, Kreditkartendaten sowie besondere Kategorien personenbezogener Daten gemäß Art. 9 DSGVO sind laut Dienstleister ausdrücklich nicht betroffen.
Mit IT-Sicherheit, Datenschutz und externen Sicherheitsspezialisten haben wir umgehend die erforderlichen Schutzmaßnahmen eingeleitet und die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister bis auf weiteres eingestellt. Betrügerische Aktivitäten werden umgehend den zuständigen Internetdiensten und Behörden gemeldet. Unsere eigenen Systeme wurden geprüft und zeigen keine Auffälligkeiten. Der Betrieb unseres Hotels und unserer Therme ist nicht beeinträchtigt.

Für Fragen erreichen Sie uns unter +43 2172 20 500 700 oder per Email an anfragen@stmartins.at.

Wacholderdrossel
Der Spur folgen

Wacholderdrossel

Liebe Entdeckerin, lieber Entdecker,

ich bin es, die Wacholderdrossel. Warum ich mich grad jetzt melde? Weil ich im Seewinkel ein häufiger Wintergast bin und ab jetzt oft in großen Trupps in der Region umherstreife. Meinen Namen verdanke ich meiner Vorliebe für die Beeren des Wacholders. Du willst mich auch mal treffen? Chancen dazu hast du, wenn du an einem „Birdwatching im Winter“ mit den St. Martins Ranger:innen teilnimmst.

Bis bald!
Deine Wacholderdrossel

Headerbild: Jerzystrzelecki, via Wikimedia Commons
Artikelbild: Estormiz, via Wikimedia Commons

  • Länge: 22-27 cm
  • Flügelspannweite: 39-42 cm
  • Gewicht: 80-140 g
  • Nest: Bäume und hohe Sträucher
  • Brutzeit: April – August
  • Gelegegröße: 5-6 Eier
  • Lebenserwartung: 19 Jahre

Bildnachweis: Frankie Fouganthin, via Wikimedia Commons

Die Wacholderdrossel ist etwa so groß wie eine Amsel. Sie hat einen grauen Kopf und Bürzel. Der Rücken und die Flügel sind braun und der Schwanz ist schwarz. Die Brust hat viele Punkte auf orangebeige- bis rostfarbener Brust und weißem Bauch.

Sie zeigt einen langgestreckten, kräftigen Körper und kräftigen, mittellangen, geraden Schnabel. Die Unterflügeldecken sind weiß.

Der häufigste Ruf der Wacholderdrossel ist das sehr arttypische Schackern „schak-schak-schak“. Besonders ist es beim Abfliegen und von ziehenden Trupps zu hören.

Bildnachweis: Romana Plačková, via Wikimedia Commons

Im Sommer ernährt sich die Wacholderdrossel vor allem von Regenwürmern, Insekten und derer im Boden lebenden Larven. Aber auch Kleintiere wie Schnecken und Spinnentiere spielen eine wichtige Rolle. Beeren und Früchte gewinnen erst im Spätsommer und im Winter eine große Bedeutung, wenn keine tierische Nahrung verfügbar ist.

Bilchnachweis:
Andreas Trepte, via Wikimedia Commons
Fieldfare family, via Wikimedia Commons

Die Vögel sind im ersten Lebensjahr geschlechtsreif und gehen eine monogame Saisonehe ein in der sie ihr Brutrevier zur Brutzeit (April bis Juli) gegen andere verteidigen. Sie leben aber ganzjährig sehr sozial und nach der Eiablage klingt das Revierverhalten ab. Daher kann man Wacholderdrosseln auch in kleinen Kolonien in Laub- und Nadelbäumen brütend antreffen. Es werden 5-6 Eier gelegt die für ca. 2 Wochen vom Weibchen bebrütet werden. Die Nesthocker bleiben ca. 2 weitere Wochen im Nest und werden von den Eltern gemeinsam gefüttert bevor sie dieses verlassen. Nach ca. 30 Tagen sind die Jungen dann selbstständig. Es erfolgen 1-2 Jahresbruten.

Außerhalb der Brutzeit sind Wacholderdrossel fast immer in großen Schwärmen unterwegs, in die sich im Herbst und Winter auch andere Drosselarten mischen können.

Bildnachweis: via Wikimedia Commons

Die Wacholderdrossel ist ein Teilzieher und kommt von der Taiga bis Mittel- und Westsibirien und großen Teile Europas bis nach Zentralfrankreich vor. Die österreichischen Vorkommen konzentrieren sich deutlich in den Alpen sowie auf der Böhmischen Masse. Das Pannonikum sowie das Südöstliche Alpenvorland sind nur sporadisch und punktuell besiedelt.

Bei uns im Seewinkel ist die Wacholderdrossel ein häufiger Durchzügler und Wintergast von Ende Oktober bis Anfang April und nur vereinzelt brütet sie im Gebiet. Im Winter gibt es einen starken Zuzug aus dem Norden.

Zum Brüten braucht die Wacholderdrossel gehölzreiche Kulturlandschafen, offene Laub- und Mischwälder, Feldgehölze, Alleen, Parks und Gärten. Im Winter ist sie in offenen Wäldern, auf Ackerflächen mit Hecken, in Obstgärten und Parklandschaften anzutreffen.

Laut BirdLife Österreich ist die Wacholderdrossel auf der Ampelliste Gelb und gehört somit zu den Vögeln mit prioritärem Schutzbedarf. In der österreichischen Roten Liste steht sie unter „Gefährdung droht“. Es besteht somit eine negative Bestandsentwicklung und hohe Aussterbensgefahr in Teilen des Gebietes.

Bildnachweis: Leander Khil

Die beste Jahreszeit um Wacholderdrosseln zu beobachten sind die Wintermonate. Sie sind oft in Scharen unterwegs um Nahrung zu suchen und anhand ihrer Rufe leicht zu entdecken. Sie nutzen offene Flächen und Streuobstwiesen zur Nahrungssuche, wechseln aber auch auf Hecken und Bäume. Wenn man ganz genau hinschaut, sind auch manchmal Rotdrosseln oder andere Drossel-Arten mit ihnen vergesellschaftet.

Bildnachweis: Leander Khil

Safari
Auf unserer Safari „Birdwatching im Winter“ ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten die Wacholderdrossel zu sehen, da sie von November bis März als Wintergast im Seewinkel vorkommt. Jedes Jahr ist auch ein größerer Trupp um und am Geländer der St. Martins Therme & Lodge unterwegs. Bei der „Vogelberingungstour“ im Winter ist somit die Wahrscheinlichkeit auch immer gegeben, welche zu sehen bzw. wird mit ganz ganz ganz viel Glück auch mal eine beringt.

Testen Sie Ihr Wissen!

Entdecken Sie jeden Monat eine neue Art und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Seewinkel-Safari-Gutschein für zwei Personen.

Viel Glück bei der Teilnahme und Entdeckergrüße,
Ihr Naturerlebnis-Team der St. Martins Therme & Lodge

Teilnahmebedingungen:
Das aktuelle Gewinnspiel läuft bis 30. November 2026. Die Ermittlung des Gewinners für einen Safari-Gutschein für zwei Personen erfolgt unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der/die Gewinner/in wird per E-Mail verständigt. Die Barablöse des Gewinns und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

Woran erkennt man die Wacholderdrossel besonders gut?*
Wovon ernährt sich die Wacholderdrossel im Winter hauptsächlich?*
Wie verhält sich die Wacholderdrossel außerhalb der Brutzeit?*
Shift+Alt+A ESC to Close
Bedienungshilfen
Shortcuts
Shift + Alt + I
Shift + Alt + E
Shift + Alt + D
Shift + Alt + O
✕
Thermenauslastung
Thermenauslastung

Freie Kapazität.

Bitte RESERVIEREN Sie Ihre Plätze im Voraus.

Badesee
Badesee
10.0 °C

Webcam & Wetter

You are using an outdated browser. The website may not be displayed correctly.